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Foto: gezett.de

Foto: gezett.de

 

18:47: Der Raum ist leicht abgedunkelt und füllt sich (es wird richtig voll!!). Zuschauer sitzen auf Stühlen, im vorderen Teil auf großen “QR”-Kissen vor einer Beamerprojektion. Boxkampf.

 

18:55: 1:1. Wird es ein Kino-Abend?

 

19:03: 2:2. 1:4. Zwei Boxer mit großen Muckis. Schnelle aufeinanderfolgende Runden. Sehr dunkles Bild. Muss wohl aus den Neunzigern oder so stammen. Der Schiedsrichter muss andauernd dazwischen gehen.

 

19:10: Ich fühle mich wie in einer Aula. Ah. Nun erscheint Fiston Mwanza Mujila auf dem Bildschirm. Lacht. Plötzlich wechselt er zum “Monologue d’un damné“. Krasser Übergang. Der Verdammte kotzt seine Probleme. Staccato. Fiston versagt die Stimme ein bisschen. Sie kippt nach hinten weg.

 

19:14: Einblendung einer Zeichnung. Übersetzung. Die Stimme ist angenehm. Wirkt wie ein typisch deutsches Hörspiel. Wer liest die Übersetzung?

 

19:17: “Kotzen, kotzen, kotzen bis zur Ohnmacht.” Schülerkommentare werden eingespielt – von den Schülern selbst eingesprochen. Das wirkt auch alles sehr  vorgelesen. Ich wünsche mir gerade jemanden, der auf Fistons Performance antwortet.

von Corinna von Bodisco

 

 

 

 

 

 

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